3. Sonntag: In den kleinen und dann auch in den großen Dingen treu sein

25. Januar 2026.

„Und er sprach zu ihnen: ‚Kommt, folget mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen!‘ Sie verließen sogleich ihre Netze und folgten ihm nach.“  (Mt. 4, 19)

         Die Geschichte von der Berufung der ersten Apostel lädt uns ein, über unsere eigene Berufung nachzudenken, über die konkrete Art und Weise, auf die wir dem Herrn nachfolgen sollen. Die einen sind oder werden zur Ehe berufen werden. Andere zur religiösen Weihe. Andere zum Priester. Alle dazu, Jünger Christi zu sein und zu versuchen, heilig zu sein. Allerdings ist der Ansatz der Berufung nutzlos -selbst wenn sie theoretisch erfolgt-, falls man nicht bereit ist, die Konsequenzen, die sich aus diesem Ansatz ableiten, anzunehmen. Es nützt wenig, wie der Heilige Franziskus den Herrn zu fragen: Was willst du, das ich tun soll?, wenn man dann nicht in der Lage ist, das in die Praxis umzusetzen, worum einen der Herr bittet. Um sich nicht von dem, was der Herr von einem fordert, erdrückt zu fühlen, überzeugt man sich am Ende in der Tat oft selbst davon, dass es das nicht ist, worum der Herr einen bittet.

         Im Kleinen treu sein bedeutet sich vorzubereiten, zu trainieren, um die Stimme Gottes zu hören, was auch immer Er verlangt. Und man darf das nicht nur auf dem Gebiet der Berufung sehen. Es ist auch in anderen Bereichen wichtig, zum Beispiel, was Schmerzen, Krankheit und Leid angeht. Oft scheinen dir deine Probleme riesengroß, bis größere auftauchen, die sie relativieren. Wenn du nicht gelernt hast, kleine Bewährungsproben auszuhalten, wirst du den großen erliegen.

Vorsatz: Trainiere angesichts der Schwierigkeiten und denke daran, dass sie nichts sind im Vergleich zu anderen! Frage den Herrn danach, was Er will, das du tun sollst, und tue das, worum Er dich bittet!

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