8. Februar 2026.
„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt nicht verborgen bleiben, die droben liegt auf dem Berge.“ (Mt. 5, 14)
Nicht alle sind wir dazu berufen, Boten der Liebe Gottes durch die Verkündigung des Wortes zu sein, vielleicht weil wir keine großen Redner sind, oder weil das nicht unsere Berufung ist. Aber alle sind wir dazu aufgerufen, diese Liebe Gottes durch unser Leben und unsere guten Werke zu predigen. Dafür muss man keine großen Taten vollbringen. Es genügt zu versuchen, unsere Pflicht gut zu erfüllen, die in den meisten Fällen darin besteht, kleine und unbedeutende Routinehandlungen auszuführen. So wird unser Zeugnis ein Licht für den Nächsten sein, auch dann, wenn er es uns nicht sagt.
Besonders wichtig sind die Zeiten der Schwierigkeiten und des Leides. Dann wird am meisten auf uns geschaut. Wie reagiert dieser Christ, wenn man ihn beleidigt? Was tut er, wenn er krank ist oder einen geliebten Menschen verloren hat? Wie überwindet er die Versuchungen des Fleisches oder der Korruption? Wir werden immer beobachtet, vor allem dann, wenn es Probleme gibt. Legen wir besonders in diesen Zeiten Zeugnis ab, um andere davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, Christ zu sein; dass Christ zu sein nicht das gleiche ist wie keiner zu sein; dass Christ zu sein das Leben eines Menschen verändert, ihn besser und glücklicher macht!
Schließlich müssen wir auch Licht für diejenigen sein, die nicht sehen wollen, weil sie sich in der Finsternis ihrer Sünde wohler fühlen. Es geht nicht darum, sie mit Gewalt zur Wahrheit und zur Güte zu zwingen. Es geht vielmehr darum, die Wahrheit zu verteidigen, mit Liebe, aber mutig. In einer dunklen Zeit wie der unsrigen, ist dies besonders vordringlich und ein großes Werk der Nächstenliebe, auch wenn sie es nicht verstehen.
Vorsatz: Denke täglich an etwas, das dir voraussichtlich schwerfallen wird, um im Einklang mit deinem Glauben zu handeln, wenn andere auf dein Verhalten achten! Schweige nicht aus Feigheit!

