Ostersonntag: Christus lebt. Tue es den anderen kund!

5. April 2026.

„Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalena frühmorgens, da es noch dunkel war, zum Grabe und sah, dass der Stein vom Grabe weggenommen war. Da lief sie und kam zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: ‚Sie haben den Herrn aus dem Grabe genommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.‘“  (Joh. 20, 1-2)

         Viele Menschen von heute lassen die Worte Maria Magdalenas am Auferstehungsmorgen zu ihren eigenen werden: „Sie haben den Herrn weggeholt. Und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.» Sie hatten einen einfachen, vielleicht intellektuell wenig geformten Glauben an Gott, den sie von ihren Eltern geerbt hatten, und der von einem ihm geneigten kulturellen Brauch und Umfeld gehalten wurde. Dieser Glaube wurde in vielerlei Hinsicht erschüttert: durch die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft; durch die Auswanderung in Stadtkerne, wo der Glaube sehr anonym gelebt wird; durch die Belästigung, die die Kirche vonseiten der Medien erfährt. Dadurch sind sie in eine Krise geraten. Ihre Intuition sagt ihnen, dass es so etwas wie Gott geben muss, aber sie wissen weder, wo noch wie Er ist.

         Der Herr, Christus, dagegen ist noch immer da, lebendig. Er starb, aber Er ist auferstanden. Er wartet darauf, von denen, die sich wie Magdalena zur Suche nach Ihm aufgemacht haben, gefunden zu werden. So ist es unsere Pflicht, anderen zu helfen und sie auf den Weg der Suche zu bringen, damit sie sich nicht von der Kritik an der Religion oder die dem Glauben einst gewogene und jetzt feindlich gesinnte Umwelt besiegen lassen. Christus lebt. Und wir, die wir es wissen und darüber froh sind, müssen das Licht sein, das andere zu Ihm, dem Licht führt. Christus lebt. Und wir müssen davon Zeugnis ablegen, indem wir die Auswirkungen -Freude, Hoffnung, Liebe- in unserem Leben bekunden.

Vorsatz: Wenn du einen gleichgültigen oder sogar feindseligen Gottfernen siehst, dann bete für ihn und nimm dir vor, ihm ein Vorbild zu sein, um ihn zum Herrn zu führen!

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