31. Mai 2026.
„Denn so sehr liebte Gott die Welt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Joh. 3, 16)
Die heilige Dreifaltigkeit -die Tatsache, dass es einen einzigen Gott und drei verschiedene Personen derselben Natur und Würde gibt- ist ein „Geheimnis“, etwas, das wir aus Glaubensgründen akzeptieren, weil die Vernunft es nicht zu verstehen vermag, was nicht bedeutet, dass es „irrational“ ist. Aber es ist auch ein großes Geschenk Jesu, dass Er uns offenbarte, wie Gott ist, seine Natur und göttliche Intimität.
Die Tatsache, dass Gott gleichzeitig einer und drei ist, einer und ein anderer, zeigt uns, auf welche Art man im Himmel lebt. Ein „dreifaltiges“ Leben ist ein „Familienleben“. Oder anders ausgedrückt: Gott ist Familie. Die Liebe ist das Wesen Gottes. Aber nicht nur als Liebe, die man dem Fremden -darunter den Menschen- entgegenbringt, sondern auch als Liebe, die die innergöttlichen Beziehungen schafft. Im Himmel lebt man daher in Liebe. Man liebt den, mit dem man das Wesentliche teilt -die göttliche Natur-, und der legitime Unterschiede zu einem selbst aufweist -die drei verschiedenen Personen-. Und wenn das im Himmel so ist, dann müssen wir uns darum bemühen, dass es auch auf Erden so ist. Denn Christus hat uns gelehrt, zum Vater zu beten und ihn genau darum zu bitten.
Deshalb akzeptiere die legitimen Unterschiede und suche die Einheit! Bei allem und immer aber liebe!
Vorsatz: Suche die Einheit und akzeptiere die legitimen Unterschiede! Für ersteres vergib und bitte um Vergebung, wenn die Einheit zerstört wurde! Für letzteres respektiere, wie du respektiert werden möchtest!

