5. Juli 2026.
„Kommt zu mir alle, die ihr mühselig seid und beladen, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen, und ‚ihr werdet Erquickung finden…‘ …; denn mein Joch ist sanft, und meine Bürde ist leicht.“ (Mt. 11, 28-30)
Jesus sprach seinen Anhängern oft von den Schwierigkeiten, die die Nachfolge in sich barg. Er warnte sie wiederholt davor, dass sein Jünger zu sein, bedeutete, einen schwierigen und sogar gefährlichen Weg mitzugehen. Diese Verhaltensweise steht dem der Politiker entgegen, die denjenigen, die ihnen ihre Stimme geben sollen, Vermögen und Lösungen jeder Art zu versprechen pflegen.
Bei dieser Gelegenheit will der Herr jedoch klarstellen, dass der, der Ihm nachfolgt, auch Entlastung und Hilfe findet, selbst inmitten von Schwierigkeiten und dem notwendigen „Tragen des Jochs“. Wir wissen, dass das wahr ist, und dass uns niemand tröstet wie Christus, weil nur Er bis auf den Grund unserer Herzen vordringen und uns auf eine andere Art helfen kann. Die Hilfe, die uns vom Herrn angeboten wird, ist oft nicht die, die wir gerne hätten -dass Er die Probleme durch ein Wunder auf einen Schlag von uns nimmt-; sondern Er steht uns in unserem Kampf bei und gibt uns Kraft, damit wir die Probleme angehen und sie lösen oder wenigstens unter allen Umständen glücklich sein können. Deswegen spricht Jesus vom „Joch“, das bleibt, aber dank Ihm „leicht“ wird.
Jesus verrichtet diese Arbeit direkt im Gebet, durch die Eucharistie. Aber Er will sie auch über Vermittler tun, mittels seiner Anhänger, durch uns. Christus nachzuahmen, Maria nachzuahmen, „Trost der Betrübten“ zu sein, ist ein hoch erhabenes Lebensprojekt. Geben wir anderen den Trost, den wir empfangen haben! Seinen wir für sie die Kanäle, die sie dem Einzigen annähern, der fähig ist, alle Schmerzen zu lindern!
Vorsatz: Erstens empfange im Gebet und in der Eucharistie den dir nötigen Trost! Zweitens finde heraus, wo Menschen leiden, und sei ihr Trost im Namen Christ!

