4. Oktober 2026.
„‚…Wenn nun der Herr des Weinberges kommt, was wird er diesen Winzern tun?‘ Sie sagten zu ihm: ‚Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten und seinen Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern werden zu gegebener Zeit.‘ ‚…Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt… ” (Mt. 21, 40-43)
„Werde meiner nicht überdrüssig, Herr!”, sollte unser Gebet beinahe ständig lauten. Oder es sollte wenigstens häufig so lauten, wie es unsere Sünden, unsere Trägheit und unsere Schwäche häufig sind. Es ist bewundernswert, dass der Herr der Menschheit nicht müde geworden ist, und dass Er sie nicht zerstört oder sich selbst überlassen hat. Es ist jedoch nicht nur das nicht eingetreten, sondern Er hat außerdem seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, gesandt, um sie zu erlösen, und um uns den Weg zum Glück zu zeigen. Nur Gott konnte so sehr lieben. Nur Gott kann auf diese Weise in der Liebe beständig sein, selbst dann, wenn das geliebte Wesen – der Mensch- so wenig Reue zeigt.
In dieser Woche geht es darum, den Herrn zu bitten, dass Er, was uns betrifft, nicht das Handtuch wirft und uns neue Chancen zur Umkehr, zur Reue, zur Besserung und zur Beichte gibt.
Gleichzeitig handelt es sich darum, Gottes Geduld und Güte nicht zu missbrauchen; alles, was Ihn stört, jede Sünde zu vermeiden zu suchen; und Ihn und unseren Nächsten mit all unserer Kraft zu lieben, um Ihn für den Schaden, den andere und wir Ihm auf irgendeine Weise zugefügt haben, zu entschädigen. Wir sollten uns in ein Thema vertiefen, das in der Spiritualität des neunzehnten und beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts sehr häufig war: dem der Entschädigung. Lieben wir Gott, weil Er es verdient! Aber lieben wir Ihn auch, um Ihn dafür zu entschädigen, dass Andere Ihn beleidigen und wir Ihn zu anderen Gelegenheiten beleidigt haben! Seien wir Anwälte der Sünder, unserer selbst, durch unsere guten Werke, so wie Abraham, als er versuchte, Sodom zu retten!
Vorsatz: Bereue und beichte! Fasse bezüglich deiner häufig auftretenden Hauptfehler konkrete und umsetzbare Vorsätze! Tue gute Werke, um die schlechten zu kompensieren!