Fronleichnam: Nahrung für andere sein

7. Juni 2026.

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn einer von diesem Brote isst, wird er leben in Ewigkeit, und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.“  (Joh. 6, 51-52)

         Die Worte Christi, mit denen Er sich selbst als „Brot“, als Leben spendende Speise definiert, sind nicht nur Metaphern oder Symbole. Der Glaube an die Realpräsenz des Herrn in der Eucharistie erlaubt uns das zu verstehen, was für die jüdische Mentalität zur Lebenszeit Christi beinahe unmöglich war. Aus dem Glauben und der Erfahrung heraus wissen wir, dass der Herr dort wirklich anwesend ist, und dass die Speisung mit Seinem Fleisch und Blut das Leben mit sich bringt.

         Das -die Hilfe, die wir vom Herrn erhalten- ist jedoch nur ein Aspekt der Eucharistie. Es gibt einen weiteren: Nicht nur zu unserer Stärkung gibt sich uns Christus als Nahrung, sondern auch, damit wir, sobald wir uns von unserer Erschöpfung erholt haben, die von Gott empfangene Kraft denen zuführen, die ihrer entbehren.

         Deswegen fordert uns das „Lebenswort” diese Woche dazu auf, zu versuchen, Speise für andere zu sein, Kraft und Trost für andere zu sein, so wie es der Herr für uns war und ist. Wenn Christus Speise für uns war, so seien wir es für alle Hilfs-, Trost- und Hoffnungsbedürftigen!

Vorsatz: Speise dich mit der Eucharistie, wenn du kannst, täglich! Bete vor dem Allerheiligsten und suche dort Hilfe und Trost! Und dann hilf anderen, so wie dir geholfen wurde!

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